Der HTTP-Daemon ApacheAnleitung von Bernhard HirschmannApache ist ein Web-Server - seine Aufgabe ist also prinzipiell das Liefern von HTML-Dokumenten, wenn von einem Client aus mittels eines Browsers von ihm Dokumente angefordert werden. Als Protokoll für eine solche Übertragung wird HTTP (Hyper Text Transfer Protocol) verwendet. Eine Anforderung eines Clients sieht bekanntermaßen also so aus: "http://www.servername.de". Darüber hinaus bietet Apache allerdings weitere Möglichkeiten, wie beispielsweise Zugriffskontrolle und CGI-Unterstützung. Der HTTP-Daemon Apache hat seinen Ursprung im NCSA-Server des W3C Konsortiums. Ursprünglich war der Apache lediglich eine bug-fix Version dieses Servers, daher hat er auch seinen Namen (A PATCHy version). Starten des ServersDer Name des binary File für den Apache ist httpd. Standardmäßig ist es im Verzeichnis /etc/httpd/ untergebracht: Es kann im Kommandoprompt ohne Parameter gestartet werden, wenn die Parameter in den Konfigurationsfiles dies zulassen.Stoppen des ServersApache legt in logs/httpd.pid eine Datei an, die die PID (Process Identification) des Prozesses enthält. Dies wird aus dem Grund getan, weil dann praktischerweise mit dem Kommandokill `cat /etc/httpd/logs/httpd.pid` der Server gestoppt werdenkann. Man kann dieses Kommando sehr effizient in einem Skript unterbringen Der Neustart des ServersApache ist so entwickelt worden, daß er neu startet, wenn er ein -HUP (hangup) Signal gesendet bekommt. Beim Empfang des Signals stoppt der Server und startet sofort wieder während er seine Konfigurationsfiles neu einliest.kill -HUP `cat /etc/httpd/logs/httpd.pid`
KonfigurationZur Konfiguration des HTTP-Daemons sind im wesentlichen 3 Files wichtig:
srm.conf - für die Darstellung der Daten access.conf - für die Zugriffsbeschränkungen |